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Registrierkasse

Die in Österreich seit 1. Jänner 2016 geltende Registrierkassenpflicht sorgt nach wie vor für Verunsicherung bei vielen Unternehmern. Wer ist davon betroffen und welche Schritte müssen gesetzt werden? Die Regelung besagt, dass Betriebe, die einen Jahresumsatz von über 15.000 Euro und Barumsätze von zumindest 7.500 Euro aufweisen, zur elektronischen Dokumentation einzelner Bareinnahmen eine Registrierkasse benötigen. Dazu sind diese Betriebe verpflichtet, ihren Kunden einen Kassenbeleg auszustellen.

Laut Finanzministerium (BMF) sind von der Verordnung rund 60 Prozent aller heimischen Betriebe betroffen, insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen. Aber gerade EPU und KMU sind von den Vorschriften überfordert.

Das sollten Sie über die Registrierkasse wissen

Ein Unternehmer, der eine für seine Ansprüche passende Registrierkasse sucht, hat erst einmal die Qual der Wahl. Es stehen zahlreiche Registrierkassenlösungen zur Verfügung und das Angebot umfasst stationäre oder Online- bzw. serverbasierte Lösungen. Die Preisspanne bewegt sich dabei von günstigen Lösungen bis hin zu sehr teuren Modellen. Laut BMF sind taugliche Registrierkassen ab 300,- Euro zu haben.

Es muss sich nicht unbedingt um eine klassische Kasse handeln, es kann auch eine Waage oder ein Taxameter sein, das über eine Kassenfunktion verfügt. Auf jeden Fall muss sie den Vorgaben der Kassenrichtlinie unterliegen. Sie muss:

* Bareinnahmen erfassen können.
* Belege ausstellen können, die den Anforderungen der Bundesabgabenordnung
   entsprechen.

Ab dem 01.Jänner 2017 braucht die Kasse zudem eine technische Sicherheitseinrichtung, deren genaue Regelung in der Registrierkassensicherheitsverordnung hinterlegt ist. Um die Unternehmer bei der Wahl der passenden Registrierkasse zu unterstützten hat die Wirtschaftskammer einen Online-Ratgeber eingerichtet.

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